Fahrt des Verein Vital e.V. nach Rostock – Urlaub 2015

Fahrt des Verein Vital e.V. nach Rostock – Urlaub 2015

6. September 2015 Unterwegs Vereinsleben 0
Gemeinschaftsfoto 4

Eine Woche Rostock Urlaub

Es war sehr schön und für alle ein Erlebnis.
Durch die vielfältigen Aktivitäten wurde vor allem das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Obwohl es unter uns auch noch Menschen gibt die noch nicht den Blick für Einschränkungen haben, es sei denn es sind ihre eigenen.

Trotzdem war es für alle ein Erlebnis.
Gewohnt haben wir im Hotel “Sportforum”, gleich beim Hansa Rostock Stadion. Am Freitag war ein Spiel gegen Cottbus zu dem auch einige von uns gingen.

Doch am ersten Tag ging es nach Warnemünde.

Unser Bus brachte uns bis zum ehemaligen Fährhafen. Eine alte Verladerampe war noch zu entdecken. Von dort  liefen wir die Mole entlang bis zum Leuchtturm.
Danach sind wir auf der Promenade bis zum Hotel Neptun gebummelt. Danach noch zum Stadthafen, was zu DDR Zeiten der Binnenhafen war.

Am Zweiten Tag weckte uns die Sonne. Angesagt waren eine Stadtführung und der Besuch von Karls Erdbeerland. Noch dazu zu sagen wäre, dass niemand alles mitmachen muss. In einem  Stadtrundgang von zwei Stunden sieht man nicht viel von Rostock. Für ein bisschen Innenstadt und die Marienkirche hat die Zeit aber gereicht. Die Stadtführerin erzählte viel Daten und Details die man sich gar nicht alle merken konnte. Beeindruckend war es als sie in der Marienkirche die astronomische Uhr erklärte. Seit 1472 zeigt sie Zeit, Mondphasen, Sternzeichen und vieles mehr an.
In Karls Erdbeerland gibt es dann alles was man brauchen kann, oder auch nicht, plus Kinderanimation und jede Menge Essen. Eigentlich ein Konsumtempel, nur etwas anders.
Abends waren wir dann in einer Kneipe “Trotzenburg”, die Uli noch aus seiner Studienzeit kannte und jedes Mal wenn abends Jemand  von uns dort war, war am nächsten Tag schönes Wetter. An dem Tag als keiner dort war, regnete es am nächsten Tag. Da soll man nicht abergläubig werden.

Also war demzufolge am nächsten Tag schönes Wetter.

Am Dienstag sind wir am Vormittag auf das IGA Gelände gefahren und von dort dann auf ein Museumsschiff. Das war die 1970 außer Dienst gestellte MS  Dresden, jetzt Traditionsschiff Typ Frieden. Das Schiff war schon früher Museumsschiff der DDR Hochseeflotte und der Fischereiflotte. Das Schiff ist nahezu barrierefrei ausgebaut und man kommt mit dem Rollstuhl  bis auf das Oberdeck.

Danach sind wir durch das IGA Gelände gelaufen sehr viel hat jetzt nicht Geblüt, das liegt daran, dass jetzt Herbst ist und zum anderen daran, dass die Internationale Gartenbau Ausstellung 2003 war. Auf jeden Fall waren wir gut in einer Gaststätte Essen, dessen Personal ob der Zahlreichen Gäste etwas  überfordert war

 Am Donnerstag hatte der Busfahrer Ruhezeit da waren wir im Zoo. Dieser Zoo ist wirklich etwas für die Freunde  von weitläufigen und wilden Gehegen. In Leipziger Zoo wirkt vieles aufgeräumter. Zur gleichen Zeit war das Kinderfest im Tierpark. Das wird von der Bundeswehr ausgerichtet.
Einige Tiere, wie Lamas konnte man anfassen. Bei Eisbären und Löwen ist es nicht zu Empfehlen.
Später waren wir noch in der Trotzenburg auf drei Schweinswürstele.

Freitag war, weil am Vorabend niemand in der Trotzenburg war, ziemlich schlechtes Wetter, was sich aber im Laufe des Vormittags gab.

Am Nachmittag hatten wir eine Hafenrundfahrt und ein Treffen mit einer Selbsthilfegruppe aus Rostock geplant. Als wir an den Bootssteg der “Undine” eintrafen, waren sie schon zwölf Mann hoch da.

Die Gastronomie auf einem Fahrgastschiff auf der Pöhl ist der auf der Undine vorzuziehen, weil dort fast nichts vorhanden war.
Die Macher beider Gruppen fanden gleich das Gespräch, bei  den meisten anderen Dauerte es länger. Trotzdem  war es eine beeindruckende Fahrt.

Am Samstagvormittag fuhren wir nach Bad Doberan um das Münster zu Besichtigen und zu beobachten wie der Molly durch die Straßen dampft.

Danach fuhren wir nach Kühlungsborn noch einmal auf die Seebrücke. Auf der Uferpromenade entlang und ein Eis essen.

Später nochmal ins Hotel und dann noch mal nach Warnemünde denn um 18 Uhr war das Auslaufen der Aida angekündigt. Das war schon ein Schauspiel wie sie, 253m lang und 32m breit von vielen kleinen Schiffen flankiert auslief. Und dann die Hupsignale. Die Maschinen leisten fast 34000PS. Die Decks standen voll Menschen.

Über die Erlebnisse der ganzen Woche wird es einen Film geben.
Als Multitalent entpuppte sich Uli Wenzel. Er leistete als Organisator, Reiseleiter und Assistent vom Busfahrer sehr gute Arbeit und war dann immer noch ein bisschen unzufrieden.
Unsere Christine taugt auch nicht nur was hinter dem Schreibtisch, sondern auch als Betreuer.
Nicht zu vergessen Busfahrer Frank von der Firma “Beck” aus Zwickau mit Rollstuhlgerechtem Reisebus, der bei vielen Gelegenheiten mit Hand anlegte
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