Die Selbsthilfegruppe Plauen lädt iss Hygienemuseum ein

Die Selbsthilfegruppe Plauen lädt iss Hygienemuseum ein

21. Juli 2015 Aktuell Selbsthilfe Unterwegs 0
Hygienemuseum in Dresden

 

21. Juli 2015

Die Selbsthilfegruppe Plauen hat alle Selbsthilfegruppen Schlaganfall im Vogtland,die vom Vital e.V.  betreut werden, eingeladen zu ihrem 10 Jährigen Jubiläum in das Hygienemuseum nach Dresden zu fahren.

Dass das Hygienemuseum 1913 eingeweiht wurde um den Hygienegedanken in der Bevölkerung zu vertiefen ist ja bekannt. Doch der Rest hat sich gewaltig verändert seit dem.
Die Führung im Hygienemuseum war mehr eine Art Kurzportrait der Dauerausstellung. Wenn man alles genau ansehen will braucht man schon einen ganzen Tag, und das wird nicht reichen.
Erst  gab es einige geschichtliche Details.

So erfuhren wir, dass die erste Ausstellung nach dem Krieg über Geschlechtskrankheiten gab, auch dann erfolgten die Ausstellungen entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Zeit.
Das nächste Thema war der gläserne Mensch. Den gab es 1976 schon, jetzt geht man aber schon dazu über Computeranimationen des Systems Mensch in Bewegung zu zeigen.

Die zweite Abteilung betraf Leben und Sterben.
Von der ersten Zelle bis zum Tod des Menschen vieles auch übergroß dargestellt.
Über dem nächsten Bereich, Essen und Trinken prangte eine Goldbroiler Werbung.
Ernährung als Körperfunktion und Kulturleistung oder eben Kulturfehlleistung, was von Werten in der Gesellschaft und anderen Dingen abhängt.
Die nächste Abteilung Sexualität, Liebe, Sex und Lebensstile im Zeitalter der Reproduktionsmedizin, also sehr Zeitbezogen.
Der Bereich Erinnern, Denken, Lernen befasste sich mit dem was im Kopf vor sich geht.
Der Kosmos im Kopf: Das Gehirn. Es gab auch kleine Versuchsanordnungen die zeigten wie leicht das Gehirn zu täuschen ist.

Nächster Bereich war der Bewegung vorbehalten. Die Kunst der Koordination.
Der letzte Bereich war Schönheit, Haut und Haar. Die Offene Grenze zwischen Mensch und Umwelt.
Das interessante ist, dass man einen Bereich nicht vollständig von den anderen trennen kann.
Nach dem Museum gab es noch eine kleine Stadtrundfahrt, an der Altstadt so nah wie möglich vorbei, an der Elbe vorbei mit ihren Schlössern auf der Gegenseite und dann über die neue Elbschlösschenbrücke.

Danach ging es dann nach Moritzburg.

Auf dem Weg dahin waren wir dann in der „Mistschänke“ gut und reichlich essen. Dann  Schloss Moritzburg  haben wir uns nur von außen angesehen. Doch der August hat schon gewusst wo er sich was hin bauen ließ, er war schließlich Geenich von Sagsn und später  auch von Bolen.

Wenn wir beim bemängeln mangelnder Barrierefreiheit  sind, sind uns auch Autobahnraststätten mit fehlenden  Bürgersteigabsenkungen  und Speisekarten mit zu verschnörkelter Schrift aufgefallen. Sonst sind wir aber zurecht gekommen. 

Wir danken allen die dabei waren, Der Firma BECK barrierefrei reisen und den Mitarbeitern des Verein VITAL e.V.

 

 

 

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