Der Kohletag im Spreewaldurlaub

Der Kohletag im Spreewaldurlaub

29. August 2016 Aktuell Unterwegs 0
Urlaub_2016_Kohletag_Spreewald_L60_Frderbrcke

Heute fahren wir mal nicht soweit weg wie gestern.

Es geht zur Förderbrücke F 60.

Das ist schon gewaltig, fünfhundert Meter lang.
Wie schwer sie ist habe ich unter der Fülle von Daten vergessen, aber hundertsiebzig Tonnen Farbe sind drauf. Für den Tagebau hat sie nur die sechzig Meter Abraum weggeschafft um an das Kohleflöz zu kommen.
Das haben dann mehrere Schaufelradbagger abgebaut und In Waggons befördert, die sie in das Kraftwerk fuhren.

Später waren wir noch in die Brikettfabrik Luise.

Zum einen ist es die älteste Brikettfabrik Europas, zum Anderen heißt die so, weil die Grube so hieß wo die Kohle herkam, aus der Brikett gepresst wurde.
Man hat die Fabrik gleich neben die Grube gebaut.
1882 wurde hier der erste Brikett gepresst und 1992 der letzte.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Herstellung von Brikett so eine komplizierte und vor allem schmutzige Arbeit gewesen ist. Die Kohle wird getrocknet, in sogeannten Tellertrocknern. Dann wird sie gemahlen und gesiebt. Danach dann gepresst. Vier der Tellertrockner und eine Presse sind noch von 1882.
Zurückzu ging dann noch die Hebebühne kaputt. Der Busfahrer hat das repariert
Abends nachdem es gegrilltes gab hat der Uli eine Aktion Mensch „wünsch dir was Plakat“ aufgehängt. Alle sitzen wieder zusammen und der Busfahrer versucht den Eseln das Telefonieren beizubringen

 

 

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