28. Oktober 2016 Weltschlaganfalltag mit dem VITAL e.V. zusammen mit Auszubildenden zu Heilerziehungspfleger des BSZ “Anne Frank” Plauen

28. Oktober 2016 Weltschlaganfalltag mit dem VITAL e.V. zusammen mit Auszubildenden zu Heilerziehungspfleger des BSZ “Anne Frank” Plauen

28. Oktober 2016 Aktuell Bildung 0
Weltschlaganfalltag VITAL e.V. mit Heilerziehungspflegern des BSZ Anne Frank189119

Da gibt es Veranstaltungen, da ist man schon gespannt wie es das nächste Mal weitergeht.
Eine solche ist die Veranstaltung zum Weltschlaganfalltag die der VITAL e.V. zusammen mit Auszubildenden als Heilerziehungspfleger des BSZ “Anne Frank” Plauen, schon in zweiter Auflage, durchführte.
Dabei waren neben Mitgliedern der vom VITAL e.V. betreuten Selbsthilfegruppen Schlaganfall im Vogtland, besonders Reichenbach und Oelsnitz und Plauen, auch einige Schüler und Ausbilder der WBS Trainingsschule Plauen.

Das Motto des Weltschlaganfalltages  2016 war: „Jeder Schlaganfall ist ein Notfall”.
Das Programm war zwischen Prävention und Rehabilitation angesiedelt.

Zu Anfang gab es einen Vortrag über gesunde Lebensweise und gesunde Ernährung von Kerstin Ludwig.
Sie ging auch auf bestimmte Wirkungsweisen von Lebensmitteln und ihren Bestandteilern und zB. die Gifte, die man so jeden Tag nebenher mit aufnimmt.

Es gab ein kleines Interview mit zwei jungen Schlaganfallbetroffenen über ihr Leben davor, ihren Lebensvorstellungen und was dann daraus wurde. Und am Ende sah es zuversichtlicher aus, als mancher denkt.
Dieser erste Teil wurde ganz prima moderiert von unserem ehemaligen Mitarbeiter Ralf Sengewald, der sich von seiner ruhigen souveränen Art auch dann nicht abbringen ließ, als er den Schlüsseltaster der Mikrofonanlage abbrach.

Im Vogtland gibt es momentan ca. 800 Schlaganfallbetroffene Jährlich. Abgesehen davon, dass jeder Schlaganfall ein Notfall ist hat auch jeder Schlaganfall seine eigene Geschichte.


Und 15 dieser Betroffenen, fast alle Mitglieder des VITAL e.V.  haben ihre Geschichten für ein Buch hergegeben. Gesammelt und aufgeschrieben von der ebenfalls betroffenen Birgit Klemm. Das Vorwort wurde von der inzwischen in Rente gegangenen ehemaligen 2. Beigeordneten des Landrats und Behindertenbeauftragten des Vogtlandkreises Anneliese Ring geschrieben. Wir wollen damit dem Schlaganfall auch ein Gesicht geben.

Das Buch kann man über das Kontaktformular, welches man mit einem Klick auf das Bild erreicht. Für 7,99 € per Vorkasse Versantkostenfrei bestellen.

Achtung: Name und Adresse auf das ontaktformular, Name zum Vergleich und as Verwendungsdetail: Buch
Tip:über das spendenformular geht  es schneller

Nach einer kleinen Kaffeepause, bei der der Kuchen und das Gebäck von den angehenden Heilerziehungspflegern selbst gebacken und die Tische ansprechend eingedeckt waren ging es dann mit Stationsbetrieb weiter, bei dem sich die Auszubildenden manches einfallen ließen. Zum Beispiel bekam jeder erst mal einen Laufzettel, wo er sich jede Station abstempeln lassen konnte. In der Aula gab es einen Stand wo man Gelkerzen basteln konnte. Dort hatte sich auch Herr Huss vom Sanitätshaus “Alippi” aufgebaut um Hilfsmittel Auszustellen und man konnte auch Geräte ausprobieren. Zum anderen hatten wir einen Stand aufgebaut an dem das neu vorgestellte Buch sowie Dinge unserer Handarbeitsdamen und unserer Handwerkergruppe ausgestellt wurde. Außerdem wurden dort auch Malereien unseres Malzirkels, die sich zur Zeit mit Aquarellen beschäftigen.

Doch zurück zu den angehenden Heilerziehungspflegern. Es waren wieder mehrere Zimmer belegt. In einem konnten duftende Badezusätze zusammengestellt werden und dann in Formen pressen. Nach einer Trockenzeit konnte man sie dann mitnehmen.
Solche Dinge dienen auch dem Stressabbau. Und Stress ist ja einer der Risikofaktoren für einen Schlaganfall.

In einem anderen Zimmer ging es um den Eigenbau einfacher Hilfsmittel. Der Umgang mit Schneidewerkzeugen und Klebepistole erforderte schon etwas mehr Geschick. Ganz an die Grenzen kamen einige beim vierten Stand. Bogenschießen war nun nicht für jeden wirklich etwas, doch der Versuch war schon etwas wert.

Ganz zum Schluss hatten sich die Auszubildenden etwas Besonderes einfallen lassen. Ein lebendes Mensch ärgere dich nicht. Wir mussten uns schon ein paar besondere Regeln einfallen lassen um das Spiel in einer halben Stunde durchzuziehen.
Einen ganz besonderen Dank an die Schule mit ihrer Schulleiterin und den angehenden Heilerziehungspflegern, sowie ihren Ausbildern Frau Münich und Herr Bauer.
Ein Dank auch den ehrenamtlichen Helfern und allen die zum Gelingen beigetragen haben.

 

 

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