Der Urlaub in Thüringen

Der Urlaub in Thüringen

25. September 2017 Unterwegs Vereinsleben 0
Urlaub in Thüringen 2017

17.September 2017

Schon auf der Hinfahrt ging der Urlaub los, den wir mit dem Bratwurstmuseum in Holzhausen begannen.

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18. September 2017

Urlaub 2017 Thüringen Vital e.V.Bei dem Stadrundgang hatten wir mit dem Wetter Glück gehabt.
Von Erfurt haben wir den wahrscheinlich ältesten Teil gesehen.
Mit Krämerbrücke und der Furt von der Erfurt seinen Namen hat.

Der Stadtführer hatte wirklich was drauf. Der kann bestimmt einen Abend mit Geschichten bestreiten. Vor dem Dom wurde gerade das Erfurter Oktoberfest aufgebaut.

In drei Stunden kann man eben nicht alles ansehen. Nun geht es in Richtung Schloss.

19. September 2017

Heute fahren wir in den Urwald mitten in Deutschland.
Der Hainich – Wildkatze und Wälder. Einen der letzten naturbelassenen Wälder. Dort sind auch Tiere heimisch deren liebste Ungebung diese wechselvollen Laubwälder sind. Der Mitelspecht, das Schleierauge und die Wildkatze.

Zuerst waren wir auf dem Baumkronenpfad bei Bad Langensalza.
Wenn man die umfangreiche Beschilderung liest ist die ganze Anlage sehr lehrreich. Das Wetter hatte es wieder gut mit uns gemeint, zumindest bis jetzt.
Dann noch lecker Mittag essen im „Forsthaus“.
Nun sind wir wieder auf der Autobahn.
Wir fahren in das Wildkatzendorf ‚Hütscheroda“. Da ist nachher Fütterung und da wollen wir dabei sein. Es hat kurz geregnet, doch zur Fütterung war es vorbei.

In der Station waren vier Tiere. Man baut nach und nach am Waldgebieten die den Hainich mit dem Thüringer Wald verbinden. Von dort geht es bis Frankreich und Belgien. Dass die Katzen leicht wechseln können. Denn eine Katze braucht ein Revier von mindestens 5 ha.

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20. September 2017

Urlaub 2017 Thüringen Bad FrankenhausenEinmal Bauernkriegsgeschichte und einmal Rundgemälde von  Tübke hat uns unsere „Reiseleiterin“ Franziska morgens im Bus erzählt.

Dieses Rundgemälde ist 14m hoch und 123m breit wenn es ausgerollt wäre.

Darin ist Fotografieren nicht erlaubt. Der Bauernkrieg, bei dem Luther, der ja zu der Zeit ein Katholischer Priester war, nur einen der Auslöser geschaffen hatte, mit seinen Thesen und seiner Bibelübersetzung, in einer Zeit in der jeder Stand mit dem andern fast im Bürgerkrieg stand. Der Auslöser für alles lag noch weiter in der Vergangenheit, nämlich dass 1500 nicht wie Prophezeit war die Erde untergegangen war und Jesus das Himmelreich auf Erden gebracht hat. Und religiös wie man damals war glaubte man daran. Der Ablasshandel boomte, ganze Familien haben sich damals ruiniert.

An der Reformation der Kirche war Jahre vorher schon Jan Hus gescheitert.

Wenn man das Rundgemälde ansieht, ahnt man wieviel Parteien und Strömungen dabei waren. Von religiösen Hintergründen gar nicht zu sprechen.

Was wir noch gesehen haben war der „Schiefe Turm“ von Bad Frankenhausen.

Der soll soll sogar noch schiefer wie der von Pisa sein.

Danach in der Gaststätte noch Mittag essen.  Die Gegend noch angeschaut und dann Rückweg zum Bus. Dann waren die meisten ziemlich fertig. Denn der Weg war nicht der kürzeste.

Heute Abend haben wir beschlossen ist ‚Mensch ärgere dich‘ dran.

21. September 2017

Urrlaub 2017 Thüringen Vital e.V.Heute machen wir uns gar keinen Druck und gehen erst in Suhl essen und dann nehmen wir uns die Museen vor. Das Wetter scheint es wieder gut mit uns zu meinen. Strahlender Sonnenschein über dem Thüringer Wald, Oben auf dem  Rennsteig bei Oberhof ein Zwischenhalt.zum Biatlon im Januar wollte aber doch keiner warten, also fuhren wir weiter Nach Suhl.

Nach dem essen konnten wir uns  entscheiden. Waffenmuseum oder Fahrzeugmuseum. Ich war für die Fahrzeuge.

  •  Dort war alles vertreten vom  „Rennsteig“ Motorrad der 20er Jahre bis zu modernen Mopeds. Die ganze Vogelserie war auch dabei. Von „Schwalbe“ bis „Habicht“. Einige SR2 und S50 in allen Variationen bis zu Rennmaschinen.  Auch einige Autos. Simson hat bis in die 50er Jahre Autos und Rennwagen gebaut.

Die Kollegen die im Waffenmuseum Thüringen waren haben mir eignen Haufen Bilder von Schießeisen mitgebracht. Doch damit will ich nicht langweilen. Dafür gibt es das Maskotchen des Museums „Friedward“.

Und einen Kerl, der vor der Türe stand.

Zurück sind wir dann über die Autobahn gefahren. Ein 8km langer Autobahntunnel.

Einen Tag in der Woche

muss der Fahrer Ruhetag machen.
Also werden wir die Gegend erkunden.
Urlaub 2017 ThüringenDie Assistentin der Geschäftsleitung erzählte noch etwas über das Schloss, dass 1545 für eine Familie Von Wangenheim gebaut wurde. Die wohnten dann bis 1945 hier. Dann war es wie so viele Schlösser Flüchtlingsunterkunft. Ab 1966 war es Psychatrie, dann Wohnheim, nach der Wende stand es leer.Seit 2012 wird es als Integratives Objekt genutzt. Und vom Service her, alle Achtung!

Luxus erreicht man heutzutage nicht durch goldene Wasserhähne, sondern durch Barrierefreiheit.

Was Barrierefreiheit betrifft ist der Ansatz ein Hotel für Menschen mit Behinderung auszubauen nicht ganz richtig. Hingegen ein Hotel Barrierefrei auszubauen, dass es alle benutzen können, auch Menschen mit Behinderung trifft es.

Wir sind erst durch den Ort  spaziert und haben auch den Skulpturenpark bewundert.

Dann lecker Eis gegessen. Die Sonne war auch richtig warm. Abends nochmal eine Spielrunde, so geht die Woche in Thüringen zu Ende.

Nach dem Urlaub

in Thüringen   1253

… ist vorüber und alle 32 Personen dabei 10 Rollstühle sind wohlbehalten aus dem Urlaub in Thüringen wieder Zuhause angekommen.
Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten verlief alles reibungslos.
Jetzt kommen die Danksagungen.
Erst einmal danken wir allen die mit waren. Man hatte gegeneinander Verständnis und Zeit um zu warten bis man dran war, besonders bei den vielen Bus-Ausstiegen.
Denn acht Rollstühle mit der Hebebühne in und aus dem Bus zu befördern dauert auch seine Zeit.
Da sind wir schon beim nächsten. Dem Bus Fahrer Frank von der Firma „Beck„.
Nicht nur, dass er so ein angenehmer Zeitgenosse ist, er bewahrt auch in jeder Situation die Ruhe. Und er hat uns s sicher überall hingebracht.
Zu danken ist auch unserem Pflegeengel Gabi Jürgensmeier, die uns in Ermangelung eines Pflegedienstes vor Ort erstens aus der Patsche geholfen hat und zweitens für fünf Leute mit Pflegebedarf Früh und Abends und zum Teil noch Nachts da zu sein, dann noch alle Tagesausflüge mitzumachen und dann noch zu sagen: immer wieder.
Danke auch unseren Mitarbeiterinnen, Reiseleiterinnen und Organisatorinnen Franziska und Christine und deren Helfer Frank.
Und unseren Helfern Markus und Thomas.
Und zum Schluss noch dem Team des Schlosshotels am Hainich die mit ihrem Hotel für viele andere ein Vorbild sein sollten.
Luxus schafft man heutzutage nicht durch goldene Wasserhähne,
Luxus schafft man durch umfassende Barrierefreiheit.

 

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