Bildungs- und Informationsveranstaltung zum Thema Kommunikation des VITAL e.V.

Bildungs- und Informationsveranstaltung zum Thema Kommunikation des VITAL e.V.

2. Februar 2018 Aktuell Bildung Vereinsleben 0
Kommunikation ist das A und O

Am Donnerstag den 1. Februar 2018 fand im Best Western Hotel Plauen unsere Bildungs- und Informationsveranstaltung „Kommunikation ist das A und O“ statt.

Die Veranstaltung richtete sich an Betroffene mit Sprach- und Sprechstörungen, ihre Angehörigen, Interessenten und Fachleute. So nahmen Verbandsmitglieder der Kehlkopfoperierten ebenso teil wie auch Personal der Elterninitiative Vogtland e.V., Ergotherapeuten und Angestellte der Diakonie Auerbach.

Begrüßungsworte sprach der VITAL-Vereinsvorsitzende Herr Steffen Marquardt.

Im Anschluss stellte Frau Siri Geigerhilk von der Firma „Rehavista“ verschiedene Kommunikationshilfen vor. Die Firma „Rehavista“  kümmert sich deutschlandweit um die Hilfsmittelversorgung von Sprach beeinträchtigten Kindern und Erwachsenen. Ihr Fachgebiet ist die unterstützte Kommunikation. Für viele Menschen ist die verbale Kommunikation ohne Probleme möglich, doch was ist wenn man das wegen einer Einschränkung nicht kann? Möglicherweise sind die Schrift- oder Lautsprache nicht mehr möglich.

Dafür gibt es die “unterstützte Kommunikation”. Die Firma „Rehavista“stellt eine Vielzahl von Geräten her die das möglich machen.

Frau Geigerhilk gab ebenso Tipps zur Beantragung der Hilfsmittel. Viele der  Hilfsmittel werden durch die Krankenkassen  übernommen.

Die Verordnung vom Arzt muss auf jeden Fall da sein. Stellungnahmen der Therapeuten sind empfehlenswert und persönlicher Kontakt zur Krankenkasse ebenso.

Nach der Mittagspause referierte Logopädin Nicole Lützenkirchen zum Thema Dysphagie, Schluckstörung. 7% der Bevölkerung in Deutschland haben Schluckstörungen. Der Teilnehmerkreis erfuhr wissenswertes zur Diagnostik und Behandlung. Frau Lützenkirchen begleitet ihre Klienten nach Aue um dort die evtl. Störung feststellen zu können. Viele Betroffene bemerken eine vorhandene Schluckstörung nicht. Die Behandlung der Störung übernehmen die Krankenkassen.

Der dritte Teil der Veranstaltung war einem unorthodoxen  Angebot vorbehalten –  Lachyoga, Frau Mona Geibele. Wie auch das bereits bekannte Yoga, so stammt auch diese Form aus Indien. Es dient ebenso der Steigerung des Wohlbefindes und der Loslösung von Alttagsproblemen. Beim Lachen  spannen sich viele kleine Muskeln im inneren des Körpers an. Die Therapeutin ist auch Sprachcoach. Lachyoga gibt es erst seit 20 Jahren, während Yoga schon seit 5000 Jahren praktiziert wird. Nach der Theorie ging es an praktische Übungen. Am Ende stellte sich ein freundliches und gelöstes Gefühl ein. Kein Wunder, dass sie mit Lachyoga-Lehrgängen in Firmen und Behörden war.

Denn danach kann man an gelöst an neue Aufgaben gehen.

Das war bestimmt nicht die letzte solcher Veranstaltungen.

Schön wäre es wenn sie hier unten im Kommentarbereich der Seite ihre Wünsche und Anregungen, sowie positive wie auch negative Kommentare hinterlassen.

 

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