Offenen Tagung des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

Offenen Tagung des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

7. März 2018 Aktuell Unterwegs 0
offenen Tagung des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von

Ich war am Montag bei der offenen Tagung des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

 

Stephan Pöhler, Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen begrüßte die Teilnehmenden

 

Dr. Leander Paileit, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Monitoringstelle zur UN-Behindertenrecfrtstonveniion in Berlin nahm sich in seinem lmpulsreferat dem Wort Partizipation, speziell Gesellschaftliche partizipation an. Da ist auch die Mitwirkungsmöglichkeit der Betroffenen gemeint. Denn gesellschaftliche Partizipation hat eine  soziale, eine politische, eine aktive und eine passive Komponente.

 

Alexander Meyer, Referatsleiter im Sächsischen Staatsministerium der Justiz – Rechtliche Betreuung und Entscheidungsfreiheit

Er hat in seinem Vortrag das  Betreuungsrecht beleuchtet. Auch,dass ein Großer Teil der Betreuungsfälle vermeidbar wären wenn man den Einzelfall genauer Betrachtet hätte, . Das betrifft vor allem die Innerfamiliäre Betreuung.

Die Betreuung ist in einzelne Bereiche aufgegliedert. Wie die finanzielle Betreuung. Das alte Vormundschaftsrecht existiert nicht mehr.

Nach dem Mittagessen gab es eine Podiumsdiskussion bei der auch eifrig und auch kontrovers mitdiskutiert wurde.

Auf der Bühne saßen Stefan Pöhler, Alexander Meyer, Dr. Leander Paileit, Wilma Jessen, Abteilungsleiterin im Sächsischen Staatsministerium für  Soziales und Verbraucherschutz, doch auch Betroffene.

Bei solchen solche Anlässen hört man zwei Dinge immer wieder.Von dem Mangel an Bewusstseinsbildung für den Einzelfall bei den Entscheidungsträgern.Von dem Mangel an Empathiefähigkeit der Entscheidungsträger.

Entscheidungen für was?Es geht ja meistens um finanzielle Entscheidungen und da sind vor allem die Sachbearbeiter gefragt.Da kann man nicht einfach nach Paragraphen Lage entscheiden, nur damit man den Vorgang vom Tisch hat, sondern da ist der Einzelfall maßgeblich. Es ist schon eine Diskriminierung wenn eine Einzelentscheidungen nicht in Erwägung gezogen wird, obwohl es möglich ist. Und die Behindertenrechtskonvention ist in diesem Fall eine Antidiskriminierungs Konvention.




Da kommt die Monitoringstelle in Berlin wieder ins Spiel, deren Aufgabe es auch ist, den Stand des Landes in Bezug der Behindertenrechtskonvention  einzuschätzen und an die UN zu melden.

Im Mai kommt das geplante Inklusionsgesetz in die Diskussion mit einem Bürgerbeteiligungsportal und dann zur Abstimmung

 

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.