Wie bleibt mein Gehirn leistungsfähig?

Wie bleibt mein Gehirn leistungsfähig?

3. August 2018 Aktuell 0
Die Aquarellmalgruppe Aktive Teilhabe

Es gibt viele Menschen,

die haben geheime Tricks wie man das Gehirn auf Trab halten kann, bis ins hohe Alter.
Solche Dinge wie Kreuzworträtsel oder Computergestützte Lernprogramme.
Prof. Dr. med. Dr. phil. Manfred Spitzer führt allgemeinverständlich mit seinem Vortrag, der hier abrufbar ist aus, dass schon eine Fremdsprache zu können den Demenzprozess um 5 Jahre hinauszögert. Da kann nicht Jeder Mithalten.
Anhand einer Grafik zeigt er, dass Aktive Teilhabe zu leben, Singen, Tanzen, Lachen, ehrenamtliche Betätigung eins der Besten Mittel ist um das Gehirn jung zu halten.
Nur wenn das Gehirn gefordert ist mit immer neuen Aufgaben (beim Kreuzworträtsel sind es immer Wiederholungen) können sich Nervenzellen verbinden.

Singen, bewegen, lachen, handwerkern, mit Ton arbeiten und vieles mehr kann man bei uns im Verein.
Über eine Sache habe ich noch gar nicht gesprochen, malen.
Eine unserer Neigungsgruppen, die Aquarellmaler machen seit jüngstem Auftragswerke.
Eins unserer Mitglieder, die Kerstin aus Reichenbach ist auf einem Bauernhof in Friesen aufgewachsen.
Für sie haben die Aquarellmaler diesen Bauernhof auf ein Bild für die Wand gezaubert. Etwas Kreatives tun ist ein Weg das Gehirn jung zu halten.
Der Mensch ist aber eine Biopsychosoziale Einheit. Also ist auch alles gefordert. Kopf, Herz, Hand.
Und psychosozial, also mit dem sozialen Umfeld der Gemeinschaft verbunden. Und Gemeinschaft hält das Gehirn jung. Weil es gefordert wird mit immer neuen Aufgaben. Das Gegenteil ist die Vereinsamung. Und dort ist die Gefahr von Depressionen besonders hoch.

Da war noch das mit dem Ehrenamt. Bei Gelegenheiten sich als Helfer zu Betätigen kann man auch kreativ werden. Helfer, möglichst mit eigenem Fahrzeug suchen wir immer.

Das Gehirn lernt das ganze Leben lang, nur die Höhepunkte für das Lernen sind unterschiedlich. Für das Sehen liegt er bei ungefàhr 3 Jahren.
Die Sprache lernen hat den Höhepunkt mit ca. 6 Jahren. Also müssten Fremdsprachen schon spielend im Kindergarten gelehrt werden.
Doch die Willensbildung, Impulskontrolle und Emotionsregulation, alle exekutiven Funktionen lernen, da hat das Gehirn seinen Höhepunkt erst nach dem 20. Geburtstag erreicht.

Ein Kommentar von Steffen Marquardt

 

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.