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Unser Urlaub in Dresden

Unser Urlaub in Dresden

Ein Reisebericht von Steffen Marquardt

Unser diesjähriger Urlaub des Vital e.V. in Dresden war wieder ein voller Erfolg. Mit dem Bus der Firma Busbetrieb Beck aus Zwickau fuhren wir ins Akademie Hotel Dresden. Dieses Hotel liegt direkt auf einem Gelände der Unfallversicherung (DGUV). Einige von uns kannten es bereits von früheren Nachsorgekongressen der Hannelore-Kohl-Stiftung.

Wir starteten gegen 9 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und legten unterwegs eine Rast am „Auerswalder Blick“ ein. Bei der Ankunft in Dresden war noch ein bißchen Zeit, um den nahegelegenen Flughafen zu besuchen. Leider hatte die Besucherplattform geschlossen, doch es war dennoch ein schönes Erlebnis den Flughafen und das Rollfeld zu besichtigen.

Nach der Ankunft im Hotel machten wir noch einen kleinen Spaziergang auf dem Gelände.

Der erste Tag nach der Anreise begann mit einer Stadtrundfahrt. Unser Stadtführer führte uns durch die Geschichte von August dem Starken bis zur Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg und darüber hinaus. Wir fuhren z.B. am Blauen Wunder, an den Bergbahnen und den Elbschlössern vorbei. Zum Mittagessen kehrten wir in die Gaststätte Dresden 1900 ein, wo zwischen hunderten Schildern aus der Straßenbahngeschichte sogar ein ganzer Wagen stand. Die gutbürgerliche Küche schmeckte hervorragend – ein Tipp für künftige Besuche. Anschließend blieb Zeit, die Frauenkirche und den Fürstenzug zu bewundern. Danach spazierten viele aus unserer Gruppe noch durch die Altstadt zwischen Cosel Palais  und Semperoper.

   

Am dritten Urlaubstag besuchten wir Schloss Pillnitz. Unser Spaziergang reichte zwar nicht aus, um das gesamte riesige Gelände zu erkunden, doch schon die Pflanzenpracht beeindruckte. Besonders schön war es, am Elbufer Platz zu nehmen und den Fluten zuzusehen.

    

Ein weiteres Highlight war unsere Führung durch die Semperoper. Nach Bränden und Kriegszerstörung wurde diese insgesamt dreimal wiederaufgebaut. Heute thront eine Figur des Dionysos mit seiner Quadriga über dem Opernhaus. Wegen vieler Treppen mussten wir den Rollstuhl-Rundgang etwas verkürzen, doch auch der Blick ins kunstvoll gestaltete Foyer und in den prachtvollen Saal mit über 1.300 Sitzplätzen war unvergesslich. Später besuchten wir noch Augusts Schatzkammer, das Historische Grüne Gewölbe.

      

Am nächsten Tag führte uns der Ausflug in die Sächsische Schweiz. Auf der Bastei war es zwar sehr voll, doch der Blick von der Plattform Basteiaussicht ins Elbtal entschädigte für alles. Die Felsenlandschaft des Elbsandsteingebirges, entstanden vor rund 100 Millionen Jahren, ist einzigartig.

 

Am letzten Tag vor der Abreise erkundeten wir Dresden individuell. Mit der Straßenbahn fuhren wir ins Stadtzentrum am Postplatz. Einige unternahmen eine Schifffahrt oder bummelten über den Herbstmarkt. Auch ich schaute mir die Schiffsanleger an, besuchte die Festung, aß eine Wurst und traf schließlich Kristin und Michael zum Eisessen. Immer wieder tauchten Frauenkirche und Semperoper im Blickfeld auf – die Altstadt bietet unzählige Attraktionen.

   

Der letzte Tag brachte Regen, doch das machte uns den Abschied irgendwie leichter. Alles, was wir in dieser Urlaubswoche erlebt haben, hat auch die ein oder andere Strapaze mehr als wettgemacht. 🙂

Unser herzlicher Dank geht wie immer an all die Menschen, die diesen Urlaub möglich gemacht haben: unser Busfahrer Jörg, unsere Pflegedamen Ilona und Angela, weitere Helfer der Gruppe wie Thomas, Steffi und Simone sowie unsere Mitarbeiterinnen Kristin und Franziska.

Steffen Marquardt

 

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