Frühlingsaktivtag 2019 am „Zeulenrodaer Meer“

Frühlingsaktivtag 2019 am „Zeulenrodaer Meer“

15. April 2019 Aktivtage Vereinsleben 0
Frühlingsaktivtag 2019

Unser diesjähriger Frühlingsaktivtag führte uns zur Talsperre Zeulenroda.
Ein ca. 2,5km langer Weg führte alle die mitgelaufen sind zum Strandhaus „Da Rosario“.
Dort erwartete uns der italienische Besitzer und verwöhnte uns mit leckerem Essen.
Eine vorhandene, für Rollstuhlfahrer geeignete Toilette rundete den Besuch im Strandhaus ab.
Der Weg vom Parkplatz zum Strandhaus war optimal gestaltet für Menschen mit Gehbehinderung bzw. Rollstuhlfahrer.
Keine Barrieren waren zu finden und so konnte die Gruppe ohne Hindernisse den Tag genießen.

Nach insgesamt 5km Weg an diesem Tag waren die Teilnehmer wohlig erschöpft und freuen sich auf den nächsten Aktivtag.


Strandhaus „Da Rosario“

Wie eine Region durch Barrierefreiheit anziehend wird /Ein Kommemtar

Am letzten Samstag hatten wir einen Aktivtag am “Zeulenrodaer Meer” durchgeführt.
Dort scheint man Geld in die Hand genommen zu haben um die Region Barrierefreier zu machen.

Dort hat man den Teil des Konzeptes “Tourismus für alle” der für Menschen die Gehschwierigkeiten oder Räder wie Rollstühle, Rollatoren, ganz beliebt sollen Kinderwagen sein, verwirklicht.
Und auch wegen kaltem Wetter waren außer uns, die wir mit stellenweise fünf Rollstühlen und einem Rollator unterwegs waren sonst ziemlich wenig Publikum unterwegs.
Und noch drei Kinderwagen waren auszumachen.

Alternativ zu Treppen auch Serpentinen sind sehr sympathisch und ein Spielplatz der bestimmt Lust zur Nutzung macht

Nebenher gibt es einen Internetauftritt namens “Tourismuszentrum am Zeulenrodaer Meer”, in der fünf Angebote in Hinsicht auf Barrierefreiheit beschreiben und werden.

Ich behaupte nicht, dass Barrierefreiheit junge Menschen in eine Gegend zieht, da muss schon mehr stimmen. Dinge wie Infrastruktur und Arbeitsplätze, also Industrieansiedelung und Internetabdeckung und Vieles mehr spielen auch eine Rolle, doch Grundstückspreise, bezahlbare Mieten und ein entschleuninigtes Leben und freundliche Menschen wären auch nicht zu verachten.

Und solche Konzepte scheinen nur bei mindestens einer ganzen Region zu funktionieren.
Ich lehn mich mal weit aus dem Fenster und meine das ganze Vogtland. Sächsisches wie thüringisches und bayrisches. (Denn auch der „Greizer Behindertenverband“ sind beim Projekt “Inklusion im Vogtland” der Diakonie Auerbach dabei und in Wirtschaftskreisen gibt es sowieso Beziehungen. Übrigens der Tourismusverband Vogtland ist vogtlandweit tätig)

Steffen Marquardt