VITAL e.V. im Helios Bildung Plauenbei Krankenschwestern und Krankenpflegern des Helios Bildungszentrums PlauenWieder einmal waren wir bei angehenden Krankenschwestern und Krankenpflegern des Helios Bildungszentrums Plauen zu Gast. Diesmal waren wir mit fünf Personen, einer Mitarbeiterin des Vereins und einem „Therapiehund“ da.
Das Thema war wieder „Die erworbene Hirnschädigung und ihre Auswirkungen auf den Patienten und seine Umwelt.“ Unsere Referentengruppe war diesmal mit Leuten aus Reichenbach und Plauen dort.
Unter anderem ging es auch um die teilhabe​orientierte Versorgung bei schweren Neurologischen Einschränkungen schon in den Rehaphasen B - F, das bedeutet Teilhabe leben ab dem Zeitpunkt, wenn gerade mal die Akutbehandlung vorüber ist.
Das heißt ab dem Zeitpunkt wenn man das "um sich selbst kümmern" anfangen kann. Dafür gibt es auch eine Abkürzung "ATL" die Aktivitäten des täglichen Lebens.

Behindernde Barrieren, also Funktionsstörungen und Aktivitätsstörungen sind nicht allein beim Menschen zu suchen.
Sie sind in eine Beziehungssystem eingebunden.
Da sind Person-bezogene Kontextfaktoren und Umwelt-bezogene Kontextfaktoren, je nachdem auf was sie sich beziehen.
Das alles beeinflusst die volle, selbständige Teilhabe. Wir versuchten den Schülern durch unsere Beschreibungen und Erzählungen zu vermitteln, dass das Schlüsselwort dabei "selbstständig" heißt. Bezeichnend für unsere Geschichten war, dass es aufwärts ging seit dem wir aktiv und Selbstständig wurden.
Das Phasenmodel lässt sich oft nicht in die Praxis überleiten.
Der Grund dafür ist oft eine übertriebene Fürsorge der Angehörigen.
Die Angehörigen sollten befähigt werden das richtige in dem richtigen Maß zu tun.
Kerstin Neidhart hatte verschwundene Sprache zum Thema.
Steffen Marquardt nahm sich die Abhängigkeit aller Körperfunktionen nach Beatmung zum Thema und Frank Marquardt motorische Einschränkungen.
Gabi Schneider aus Reichenbach, selbst Krankenschwester a. D., und ehemalige Pflegedienstleiterin warb unter anderem für einen freundlichen Umgang mit dem Patienten.
Ziemlich schnell waren da anderthalb Stunden um und wir waren mit dem Vortrag fertig. Am Freitag sind wir schon wieder hier, da allerdings bei einer anderen Klasse.

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