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Selbsthilfegruppe Schlaganfall Plauen nach Riesa 32Wie schon letztes Jahr lud die  Selbsthilfegruppe Schlaganfall Plauen Mitglieder anderer  Vogtländischer Selbsthilfegruppen zu einem Tagesausflug ein. Wieder fuhr der Bus der Firma Beck mit einer Rollstuhlhebebühne. Es nahmen Mitglieder der Oelsnitzer, Auerbacher und Lengenfelder Selbsthilfegruppe daran teil. Die ganze Nacht vorher hatte es geregnet. Wir dachten schon, dass das ein verwässertes Vergnügen sei. Das Regnen hat um sechs Uhr aufgehört.

Als erstes besuchen wir das Nudel Center.
Das Nudelcenter besteht aus der „Gläsernen Produktion“, dem „Nudelmuseum“, dem „Nudelladen“, dem „Kochstudio“ und dem „Restaurant Makkaroni“. Zuerst ein kleiner Nudelvortrag und ein Film.

Nun haben wir uns der Geschichte der Nudel gewidmet, die schon 10000 Jahre lang währt. Hier in Riesa wird sie aber erst seit 1914 hergestellt. Und alles um die Nudel und die Produktion aus über 100 Jahren war ausgestellt. Das ging los bei Verpackung  bis  zu bildhafter Beschreibung von Arbeitsschutz Maßnahmen.

Und Konsum gab es seit den 20er Jahren  haben wir gelernt.

Dann auch noch Mittag essen im Nudel Center. Na was schon, Nudeln. War lecker.
Vom Riesaer Nudelriesen wurden wir dann auch verabschiedet und fuhren mit dem Bus zum Rathaus.


Selbsthilfegruppe Schlaganfall Plauen Riesa 297

Im Klostergarten am Riesaer Rathaus hatten wir eine Führung gebucht. Das Kloster ist im 12ten Jahrhundert gegründet worden und hat eine sehr wechselvolle Geschichte.
Interessant war eine Tafel aus der eine Querverbindung von Riesaer Kloster über Dietrich den I. von Naumburg zu einerKirchenweihe zu Plauen. Das ist eine Vorgängerkirche von der Johanniskirche und deren Weiheurkunde ist die erste Urkundliche Erwähnung von Plauen.

In der Gruft gibt es 22 Mumien, die zur Zeit restauriert und gegen Zersetzung geschützt werden.
Die 22 Mumien haben wir also nicht gesehen. Die werden erst wieder 2019 gezeigt.

Der Tierpark ist im NAW (Nationales Aufbau Werk) in den 60er Jahren angefangen und dann vergrößert worden. Bei einheimischen Tierarten ist man geblieben.

Für die meisten Betroffenen wird eine Einschränkung zu ihrem Leben in der Zukunft nach einem Ereignis wie einem Schlaganfall dazugehören.

Der Sinn solcherart gemeinsamer Aktivitäten wie dieser Ausfahrt besteht in großen Effekten für die psychosoziale Rehabilitation der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Über Gruppengrenzen hinaus kann und wird so Wissen und Erfahrung transportiert.

Das Ziel jeder Rehabilitation ist die Teilhabe.
Betroffene und Angehörige lernen gemeinsam mit Einschränkungen umzugehen. Das geht eben nur über Kommunikation und machen.
Manchmal sind auch Grenzen auszutesten.
Das beinhaltet zu akzeptieren, dass es Grenzen gibt, diese individuell anders, aber auch variabel sind.

Zum Schluss haben wir im Kloster noch Kaffee getrunken. Und fuhren bei Sonnenschein wieder nach Hause,

Wir danken Fahrer Frank, allen die organisiert und geholfen haben und eigentlich allen die dabei  waren.

 

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