Informationsveranstaltung, Persönlichens Budget, Soziale Netzwerke

Informationsveranstaltung, Persönlichens Budget, Soziale Netzwerke

27. Februar 2019 Aktuell Information Selbsthilfe 0

Informationsveranstaltung zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in Lengenfeld

Wer regelt meine Angelegenheiten wenn ich nicht mehr in der Lage dazu bin?
Brauche ich eine Vorsorgevollmacht? Wann hilft mir eine Patientenverfügung?
Solche und weitere Fragen werden bei einer Informationsveranstaltung am 18. März 2019 im Ratssaal des Lengenfelder Rathauses geklärt.
Ab 15.30 Uhr lädt die Selbsthilfegruppe „Schlaganfall und andere Hirnschäden“ aus Lengenfeld recht herzlich alle interessierten Bürger dazu ein.
Die Referentin Frau Heckel vom Betreuungs- und Vormundschaftsverein Göltzschtal e. V. führt umfassend in die Thematik ein und beantwortet auch gern individuelle Fragen. Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderung gut zu erreichen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Borck (VITAL e.V.) unter 03741 / 719096 oder per E-Mail info@vital-vogtland.de.


Zehn Jahre persönliches Budget

Menschen mit Behinderungen haben einen individuellen Anspruch auf Leistungen zur Rehabilitation und gleichberechtigten Teilhabe. Und sie haben ein Recht darauf, über ihr Leben selbst zu bestimmen. Darum geht es beim Persönlichen Budget. 

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Die Lebenssituation von Menschen mit erworbener Hirnschädigung und deren sozialer Kontext

Hirnschädigungen führen häufig zu neurologischen, neuropsychologischen sowie neuropsychiatrischen Beeinträchtigungen.
Sie gehen in der Regel mit psychosozialen Problemstellungen einher, durch die die betroffenen Personen und ihr soziales Umfeld stark belastet werden.
Die bisherigen Lebenskonzepte aller Beteiligten werden in Frage gestellt, unter Umständen zerbrechen Partnerschaften und andere soziale Netzwerke.
Häufig kommt es zu einer Veränderung oder dem Verlust des Arbeitsplatzes.

Aus den Leitlininen Bundesweites Netzwerk – Beratung für Menschen mit erworbener Hirnschädigung

Soziale Netzwerke kennt wohl jeder.
Wenn man aber fragt, assoziieren die meisten mit diesem Begriff dann die im Internet.
Doch schon Aristoteles wusste, dass der Mensch ein soziales Wesen ist. Und mehrere Menschen, wenn sie miteinander in Interaktion treten, bilden ein soziales Netzwerk.

Wichtigstes Abgrenzungsmerkmal von erworbenen Hirnschäden ist, dass die Betroffenen vor der Hirnschädigung ein Leben hatten. Sie haben also schon mehrere Netzwerke geknüpft.

Die bisherigen Lebenskonzepte aller Beteiligten werden in Frage gestellt, unter Umständen zerbrechen Partnerschaften und andere soziale Netzwerke.
Das bedeutet: Nicht nur bei dem Betroffenen selbst kommt manchmal alles durcheinander Familie, Freunde, dass ganze nähere Umfeld gerät durcheinander.

Diese Situationen fordern von den betroffenen Personen, ihren Angehörigen und dem weiteren sozialen Umfeld eine enorme Anpassungsleistung.

Was dann kommt ist die psychologische Krankheitsverarbeitung, die in fünf Phasen zwischen Resignation, Hoffnung und Akzeptanz verläuft. Diese Phasen wechseln sich ab.
Oft kommt noch das Gefühl der Überforderung dazu.

Bei vielen Menschen mit einer Hirnschädigung besteht nach dem Abschluss der medizinischen Rehabilitation  weiterer Therapiebedarf. Der ist sichergestellt.

Wir bilden zusätzlich eine Plattform die soziales Leben und Teilhabe fördert.


 

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