Abschluss des „Projektes Inklusionskultur“

Abschluss des „Projektes Inklusionskultur“

25. Juni 2018 Aktuell Bildung Vereinsleben Video 0
Projektabschluss des „Netzwerkprojektes Inklusionskultur“

(Ein Projekt zum Abbau gegenständlicher und psychosozialer Barrieren mit Hilfe künstlerisch – kultureller Gestaltungs-und Begegnungsmöglichkeiten sowie Bildungs– und Öffentlichkeitsarbeit)

 

Was so sperrig klingt ist eigentlich nur ein Projekt um Menschen zusammenzuführen. Ohne dass Einschränkungen am Ende zählen.
Und zu dem Zweck sich der Mittel von Kultur und Kunst zu bedienen.
Von Farbe, Ton, Holz, Papier, Luft und Vibrationen

In Kleingruppen von Oelsnitz bis Reichenbach bis zu relativ großen Gruppen 50 – 70 Personen.
Sowie BildungsarbeitIn der hunderte von Schülern mit uns gearbeitet haben und uns kennenlernen durften.
Und Öffentlichkeitsarbeit in der wir uns vielfältigster Medien bedienen durften und uns bedanken.

Nichts kann man vom Anderen wirklich trennen.

Also war alles ein bisschen Inklusionskultur. Das kam auch in dem Film zum Ausdruck, den Steffen Marquardt aus Bildern und Filmaufnahmen der Projektinhalte zusammengestellt hatte. Dabei zählt Barrierefreiheit am meisten.

Die Bevölkerung im ganzen Standort Deutschland wird immer älter. Mit dem Älter werden, werden auch automatisch die Einschränkungen zahlreicher. Darum ist es wichtig, dass kostengünstiger barrierefreier Veranstaltungsraum zur Verfügung steht. Der auch über die nötige Behindertentoilette und im Idealfall auch Parkplätze verfügt. Kooperationspartnerschaften wie mit dem Jugendzentrum “Oase” oder dem “Quartier 30” sind hierbei wichtig.

Projektabschnitte

Danach ließen sich auch noch Projektabschnitte anhand von Berichten einiger Teilnehmer wie der der Aquarellmaler oder der Keramikwerkstatt nachvollziehen. Wie Anne Reinhardt oder wie Christian Köhler, der auch davon erzählte wie ihn die Arbeit an seinen eigenen Bildern zu seinem geliebten Sofa Zuhause verfolgte, dass er dort weiterarbeitete und mit Effekten spielte. Auch der Kalender wurde nochmal hervorgeholt, der bei manchem Zuhause hängt. Kunstaktionen wie das Bemalen einer Gartenbank und Fingergemalte Bilder vervollständigten das Bild.

Das war noch lang nicht alles gewesen. Peter Schimmel war inzwischen auch gekommen. Wir konnten gemeinsam singen.
Christian Müller hatte es vorher schon verraten. Nach einem Schlaganfall war singen und dazu Gitarre spielen ein Teil seiner Therapie geworden und ist es noch.

Unser Notenwart Christine hatte wieder Texte mitgebracht und freute sich auch verkünden zu können, dass die Angebote des “Musikalischen Kaffeetratsch” im Quartier 3o weitergehen können und auch die Malerei im Albertplatz 1.
In Verantwortung des Quartier 30 kann auch die Keramikwerkstatt weitergeben.

Den Abschluss des Nachmittags machte das Dynamische Duo von “Nett so laut”, die Herren Frank Blenz und Jörg Simmat. Die machten mit Liedern aus eigener Feder den Abschluss.

Danach gab es noch einiges zu Essen und zu Reden bis sich nach und nach alle verabschieden.

Als wir vor drei Jahren hier drin im Quartier 30 saßen und uns überlegten wie die ersten Aktionen aussehen konnten ,  wusste keiner wie weit das tragen wird und wo das Endet.

Und Schluss ist mit diesem Tag nicht.

 

Wie ein Test und Versuch an dem maßgeblich die zu Therapeuten Auszubildenden der ERGO 2016 der WBS Trainingsschule Plauen und der Tourismusverband Vogtland mitwirkten zeigte anhand solcher Dokumente wie der sächsischen Bauordnung, dass es mit öffentlich zugänglichen Räumen in Plauen nicht zum Besten steht.

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