Selbsthilfesprecher-Treffen der Stiftung Schlaganfall-Hilfe 2019

Selbsthilfesprecher-Treffen der Stiftung Schlaganfall-Hilfe 2019

3. April 2019 Information Selbsthilfe Vereinsleben 0
Selbsthilfesprecher-Treffen der Stiftung Schlaganfall-Hilfe 2019

2. April

Ilona, Christine, Eva, Frank und Steffen waren zum Selbsthilfesprecher-Treffen 2019 der Stiftung Schlaganfall-Hilfe in Zwickau gewesen.
Diese Veranstaltung fand im Hauptsitz des Sanitätshaus Alippi in Zwickau statt.
Mit uns waren noch ca. 20 andere Menschen, darunter auch selbst Betroffene. Fast alle leiteten ehrenamtlich Selbsthilfegruppen.
Von Zittau bis Magdeburg bis Jena, um das Gebiet zu umreißen, auch aus Zwickau selbst, Meerane und eine starke Anordnung aus Leipzig und einige andere.
Wir waren stellvertretend für die Vogtländischen Selbsthilfegruppen dort.
Denn die guten und weniger guten Erfahrungen der anderen betrafen uns auch.

Moderiert und kommentiert wurde das Treffen von Stefan Stricker, Referent für Rehabilitation und Nachsorge der Stiftung Schlaganfall-Hilfe.

Selbsthilfesprecher- der Stiftung Schlaganfall-Hilfe Stricker
Stefan Stricker, Referent für Rehabilitation und Nachsorge der Stiftung Schlaganfall-Hilfe

Zunächst ging es erst einmal um das Thema Schlaganfall-Helfer.
Was ist das? Was sind ihre Aufgaben? Und wie komme ich zur Ausbildung.
Dort konnte Frau Helmstedt aus Leipzig weiterhelfen.

Eine Sache hatten wir den meisten anderen voraus. Wir hatten uns schon mit dem Bundesteilhabegesetz beschäftigt. Das war ein weiteres Thema.

Wie kann ich Ausflüge organisieren? Das hing mit dem nächsten Thema fast zusammen.

Wie schreibe ich Anträge für Fördermittel? Und an wen?

Wie fülle ich die Gruppentreffen mit leben?

Ein Thema betraf die Regionalbeauftragten der Stiftung Schlaganfall-Hilfe

Wie kommen wir zu neuen Leuten? Hieß eins der letzten Themen. Dabei stellte sich heraus, dass einige riesige Probleme damit hatten, andere überhaupt nicht.

Ohne Probleme: die Kollegen machen keine Unterschiede zwischen Betroffenen und Angehörigen, Nationalität und ähnlichem. Und es ist keine klassische Selbsthilfegruppe sondern eine Sportgruppe, also etwas aktives.

Meine Erfahrungen sagen auch, dass man mit Aktivitäten am weitesten kommt. Wie wir es seit 2010 machen. Aktives Leben.

Das bringt Menschen dazu in ihre neue Rolle reinzuwachsen. Als Betroffene oder als Angehörige. Denn bei beiden ändert sich das Leben.
Und sie haben Spaß dabei.

20190402_Gruppenfoto Zwickau
20190402_Gruppenfoto Zwickau
Schlaganfall-Hilfe