Selbstständigkeit und Selbstbestimmung

Selbstständigkeit und Selbstbestimmung

16. Januar 2019 Aktuell Begriffsbestimmung Teilhabeberatung 0
Das Bundesteilhabegesetz undSelbstständigkeit und Selbstbestimmung

14. Januar 2019

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) wirkt über andere Gesetze und Verordnungen wie die Sozialgesetzbücher, von denen es zurzeit zwölf gibt.
Das wichtigste für uns ist hier das 9. Sozialgesetzbuch dessen Inhalt Rehabilitation und Teilhabe ist und das 12. Sozialgesetzbuch dessen Inhalt Sozialhilfe ist.
In einem der letzten Artikel habe ich über Selbstständigkeit und Selbstbestimmung geschrieben.
Darum soll es auch heute gehen.

Es geht darum, dass Menschen mit Behinderung im Rahmen ihrer Möglichkeiten wählen können …

  • wie sie wohnen wollen
  • was sie machen möchten
  • was sie nicht machen möchten
  • was sie brauchen
  • und vieles mehr.

Weiterhin gibt es weitere Gesetze und Verordnungen zum Beispiel das Behinderten-gleichstellungs-gesetz, in dem unter anderem steht, dass Bauten, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, Informationsquellen die man hören und sehen kann so gestaltet werden sollen, dass sie grundsätzlich ohne fremde Hilfe benutzbar sind und die Verordnung  über Barrierefreiheit in der Informationstechnik in der zum Beispiel steht, dass Internetseiten Barrierefrei sein sollen und was das heißt.

Selbstständigkeit ist für Menschen mit Behinderung nicht denkbar.
Also hat Selbstständigkeit viel mit Barrierefreiheit zu tun.

Selbstbestimmung heißt „Kontrolle über das eigene Leben zu haben, basierend auf einer Wahlmöglichkeit zwischen akzeptablen Alternativen“.

Unser Verein lädt sehr herzlich am 14.2.2019 zu einem Seminar zum Bundesteilhabegesetz (BTHG) ein. (Ausgebucht)

Das Gesetz soll die Rechte von Menschen mit Behinderung stärken und die Teilhabe am Leben erleichtern.
Für viele Menschen mit Behinderung, Angehörige und Menschen die im Sozial- und Gesundheitswesen tätig sind zeigen sich jedoch viele Fragezeichen dazu.
Das möchten wir gern ändern und freuen uns Sie und Euch
am 14. Februar 2019 von 11-15 Uhr im Best Western Hotel Plauen,
Straßberger Straße 37-41 zu begrüßen.

Die Referentin für diesen Tag ist Frau Rechtsanwältin Reingard Bruns aus Dresden.

  • An diesem Tag werden wir das Gesetz näherbetrachten.
  • Wir werden die Ziele des Gesetzes kennenlernen,
  • was das Teilhabe- und Gesamtplanverfahrenbedeutet,
  • welches Wunsch- und Wahlrecht Menschen mitBehinderungen haben,
  • welche Neureglungen es bei der Teilhabe zumArbeitsleben gibt
  • und die Auswirkungen auf die Arbeit vonLeistungserbringern.


Wir bitten ab jetzt von Anmeldungen für dieses Seminar abzusehen weil die Raumkapazität vollends ausgeschöpft ist.

(Vogtländische Initiative für Teilhabe und Aktives Leben) e. V.

Albertplatz 1
08523 Plauen
Tel.:03741 719096
Fax.:03741 719097

Alle Menschen mit Behinderungen, und wirklich alle, können freier und selbstbestimmter leben. Jeder kann die Fähigkeit dazu entwickeln. In unserem Film wollen wir zeigen, wie Menschen mit unterschiedlicher Behinderung frei und selbstbestimmt leben. Wir wollen zeigen, Behinderung ist kein Schicksal, Behinderung ist kein medizinisches Problem, Behinderung ist eine Frage der persönlichen und politischen Macht, und vor allem Behinderung ist eine Frage des Bewusstseins“. Adolf Ratzka im Film „Aufstand der Betreuten, Film von H.P.Meier und A.Ratzka 1988

 

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